Aufführung des KET-Theaterstücks "Fang die Kuh"
Donnerstag, 22. Jänner 2009, WK Vöcklabruck
Donnerstag, 5. Februar 2009, WK Gmunden
„Fang die Kuh“
Rot und Gelb sind zwei Spielfiguren. Sie wohnen in einem Würfelspiel und laufen dort ihre Runden auf immer demselben Weg. Das bestimmen die Spielregeln. Irgendwann einmal müssen wir etwas Anderes ausprobieren - meint Gelb. Das könnte gefährlich werden - sagt Rot. Bald jedoch sind sie schon auf neuen Wegen. So entdecken sie gemeinsam die Geheimnisse des Spielbretts. Manches davon ist zum Angreifen, anderes zum Träumen. Es gibt Großes und Kleines, Weiches und Hartes, Rundes und Eckiges, Glitzerndes, Einfärbiges, Unvorstellbares. Dies alles lädt zum Bauen ein. Und dazu brauchen wir Ideen.
“Fang die Kuh!” ist eine Annährung der Kinder an Fragestellungen der Naturwissenschaft und Technik. Dabei werden keine fertigen Erklärungen geliefert, vielmehr werden die Kinder zu eigenständiger Reflexion eingeladen. Die beiden Charaktere Rot und Gelb sind als Spielfiguren eines Würfelspiels geschlechtsneutral und ermöglichen den Zuschauer/innen somit, sich mit der Figur ihrer Wahl zu identifizieren. Gelb spielt und beobachtet, Rot versteht und ordnet. Erst im Team lernen sie neue Wege zu gehen (Naturwissenschaft) und ihre Umwelt nach ihren Bedürfnissen zu gestalten (Technik). Eine abstrakte und zugleich kindgerechte Formensprache vermittelt keine vorgegebenen Denk- und Handlungsmuster, sondern lässt die Bilder in den Köpfen der Kinder entstehen.
„Fang die Kuh!“ fordert sein Publikum zum Mitdenken und zum Mitmachen auf. Einige der Elemente des Theaterstücks sind gleichzeitig eine Vorschau auf die Themenbereiche der nachfolgend angebotenen Experimentierstationen.

