Klimaschulen zeigen Kreativität im Corona-Lockdown

„Ois do im Mondseeland“ – mit dem heurigen Klimaschulenprojekt der KEM und des Technologiezentrums Mondseeland rückt das Thema Regionalität in den Vordergrund. Dabei wird darauf hinweisen, welche wertvollen Ressourcen im Mondseeland vorhanden sind. Um das Bewusstsein der beteiligten SchülerInnen zu stärken, wurde ein vielseitiges Programm mit Workshops zu den Themen Saisonalität, Kompostierung, Herstellen von Bienenwachstüchern, Exkursionen zu den regionalen Direktvermarktern, Waldtage sowie noch vielen weiteren Schwerpunkten geplant. Aufgrund der derzeitigen coronabedingten Situation konnte bisher nur ein Projekttag mit der Volksschule Mondsee durchgeführt werden. Einen ganzen Schulvormittag lang durften die Kinder der 1a mit der Waldpädagogin Elisabeth Schlemper im Wald verbringen. Dort gab es jede Menge zu sehen und zu entdecken. Unter anderem lernten die SchülerInnen, welche wichtigen Funktionen der Wald hat, warum er für den Klimaschutz wichtig ist und wie man sich dort richtig verhält.

Weitere Projekttage wurden vorerst nach hinten verschoben, aber eine Projektpause wollte man trotzdem nicht einlegen. Kurzerhand wurde daher ein kleiner interner Filmdreh organisiert, um den Kindern im Homeschooling eine Videobotschaft in Form eines Kasperltheaters zukommen zu lassen. Der Kurzfilm „Seppl und der Wald“ sollte eine kleine Abwechslung zum Corona-Alltag bieten und außerdem pädagogisch wertvolle Inhalte über den Wald vermitteln. Seppl erteilte am Ende des Videos einen kleinen Arbeitsauftrag, welchen die Kinder vorbildhaft meisterten. So entstand ein kleines, gemeinsames LandArt-Kunstwerk, welches eine wichtige Botschaft übermittelt – nämlich, wie wichtig Klimaschutz ist, auch oder gerade in diesen Zeiten!

Zum Nachsehen gibt es das Video „Seppl und der Wald“ unter: https://www.youtube.com/watch?v=XkB8X7WPWiU